Heilpraktikerin Kirsten Hinrichsen


Lesetip mit Zitat

Gerade lese ich wieder ein Buch, von dem ich glaubte, es gut zu kennen. Ich dachte "ach, lies das doch mal wieder, da gab es doch soviele aufgehende Kronleuchter, damals". Heute stelle ich fest : ich habe ein ganz neues Buch in der Hand, neue Erkenntnisse überstürzen sich, kugeln übereinander und wollen erstmal im Geiste geordnet werden. Das geht nur mit einer Trance! Das Buch heißt : Selbstwert und Kommunikation,Familientherapie für Berater und zur Selbsthilfe.(Pfeiffer bei Klett-Cotta), ISBN 3-608-89712-7. Das Folgende ist ein Zitat aus diesem Buch, Seite 37,38. "Mein Bekenntnis zur Selbstachtung" , von Virginia Satir

Ich bin ich selbst.
Es gibt auf der ganzen Welt keine, die mir vollkommen gleicht.
Es gibt Menschen, die in manchem sind wie ich, und niemand ist in allem wie ich.
Deshalb ist alles, was von mir kommt, original mein; ich habe es gewählt.
Alles, was Teil meines Selbst ist, gehört mir - mein Körper und alles, was er tut, mein Geist und meine Seele mit allen dazugehörigen Gedanken und Ideen, meine Augen und alle Bilder, die sie aufnehmen, meine Gefühle, gleich welcher Art: Ärger,Freude,Frustration,Liebe, Enttäuschung,Erregung; mein Mund und alle Worte, die aus ihm kommen,höflich,liebevoll oder barsch,richtig oder falsch; meine Stimme-laut oder sanft; und alles, was ich tue in Beziehung zu anderen und zu mir selbst. Mir gehören meine Fantasien, meine Träume, meine Hoffnungen und meine Ängste. Mir gehören alle meine Siege und Erfolge, all mein Versagen und meine Fehler. Weil alles, was zu mir gehört, mein Besitz ist, kann ich mit allem zutiefst vertraut werden. Wenn ich das werde, kann ich mich lieben und kann mit allem, was zu mir gehört, freundlich umgehen. Und dann kann ich möglich machen,daß alle Teile meiner selbst zu meinem Besten zusammenarbeiten. Ich weiß, das es manches an mir gibt, das mich verwirrt, und manches, das mir gar nicht bewußt ist.Und solange ich liebevoll und freundlich mit mir umgehe, kann ich mutig und voll Hoffnung darangehen, Wege durch die Wirrnis zu finden und Neues an mir selbst zu entdecken..... Wie auch immer ich in diesem Augenblick aussehe und mich anhöre, was ich sage und tue, das bin ich. Es ist authentisch und zeigt ,wo ich in diesem einen Augenblick stehe. Wenn ich später überdenke, wie ich aussah und mich anhörte, was ich sagte und tat, und wie ich dachte und gefühlt habe, werde ich vielleicht bei manchem feststellen, daß es nicht ganz gepasst hat. Ich kann dann das aufgeben, was nicht passend ist , und behalten, was sich als passend erwiesen hat, und ich erfinde etwas Neues für das, was ich aufgegeben habe. Ich kann sehen, hören, fühlen, denken und handeln. ich habe damit das Wrerkzeug, das mir hilft zu überlegen, anderen Menschen nahe zu sein, produktiv zu sein und die Welt mit ihren Menschen und Dingen um mich herum zu begreifen und zu ordnen. ich gehöre mir, und deshalb kann ich mich lenken und bestimmen. Ich bin ich, und ich bin OK !
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